Liebe Eltern,
leider können angesichts der aktuellen Lage keine Elternabende stattfinden, dennoch müssen Sie in den nächsten Wochen gemeinsam mit Ihrem Kind eine Entscheidung über die zweite Fremdsprache treffen.
Deswegen möchte ich Ihnen auf diesem Weg einige Informationen zukommen lassen, die Sie dabei unterstützen sollen. Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Schicken Sie den angefügten Wahlzettel bitte bis spätestens 8. Mai 2020 an unser Sekretariat.
Mit freundlichen Grüßen
B. Pusch
Die Abfolge der Fremdsprachen am ETGA sieht folgendermaßen aus:
Klasse 5 Englisch
Klasse 6 Französisch oder Latein
Der Unterricht in der zweiten Fremdsprache erfolgt in neu zusammengesetzten Lerngruppen (ähnlich wie der Religionsunterricht), der Unterricht in den anderen Fächern erfolgt weiterhin im bestehenden Klassenverband.
Wird im letzten Halbjahr in Klasse 10 die Note 4 erreicht, hat die Schülerin / der Schüler das Latinum erworben.
Klasse 9 Spanisch (freiwillig)
Der Kurs wird nur eingerichtet, wenn eine genügend große Zahl von Anmeldungen vorliegt. Spanisch kann nach Wunsch in der Oberstufe als Grundkurs belegt werden.
Jahrgang 11
Schüler*innen, die den Französisch- bzw. Lateinunterricht von Klasse 6 bis Klasse 10 absolviert haben, haben den Nachweis der zweiten Fremdsprache erbracht. In der MSS 11 muss nur eine Fremdsprache bis zum Abitur weitergeführt werden (d.h. Englisch oder Französisch oder Spanisch oder Latein). Es dürfen selbstverständlich auch zwei oder drei Fremdsprachen weitergeführt werden.
Französisch oder Latein als neu einsetzende Fremdsprache
Ein Kurs in der jeweiligen Sprache wird dann eingerichtet, wenn eine genügend große Zahl von Anmeldungen vorliegt. Er richtet sich vornehmlich an Realschüler oder Schüler, die die Mittelstufe ohne zweite Fremdsprache absolviert haben, und wird fünfstündig unterrichtet.
Nach dem erfolgreichen Besuch des Lateinkurses 11 bis 13 kann nach einer gesonderten Prüfung das Latinum erworben werden.
Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache
Vergleich der Methoden, Anforderungen und Fachleistungen in den Anfangsklassen der Gymnasien
Latein |
Französisch |
– grundsätzlich Arbeit an Texten |
– vorwiegend Gesprächssituationen |
– Verstehen durch Lesen und Übersetzen. |
– Verstehen durch Sprechen und Hören. |
– Sprechgewandtheit ist nicht erforderlich. |
– Sprechgewandtheit wird angestrebt. |
– Aussprache und Rechtschreibung sind völlig problemlos; Artikulations- und Rechtschreibprobleme entfallen; Modell einer reinen Lautschrift. |
– Aussprache und Rechtschreibung sind relativ schwierig. |
– genaues grammatisches Analysieren von Formen, Wortgruppen und Sätzen |
– Einüben von Satzmustern zum Zwecke direkten Verstehens und Sprechens. |
– Umsetzen des Verstandenen in die Muttersprache; reflektierendes Verweilen bei den sprachlichen Phänomenen. |
– Spontanes Verstehen wird angestrebt, |
– Übersetzen ins Deutsche ist wesentliches Lernziel. |
– Übersetzen ins Deutsche ist kein vorrangiges Lernziel. |
– Latein ist Unterrichtsgegenstand; Unterrichtssprache ist Deutsch. |
– Französisch ist Unterrichtssprache und gleichzeitig Unterrichtsgegenstand, d. h. Französisch wird vorrangig in französischer Sprache unterrichtet. |
– Unterrichtsinhalt ist eine historische Textwelt. |
– aktuelle Inhalte: das moderne Leben in Frankreich. |
Latein ist anfänglich fremdartiger: die vielen Endungen, die andersartige Wortstellung; historische Inhalte (Mythen Sagen, griechische und römische Geschichte). – Diese Fremdheit ist auch der besondere Reiz dieser „Welt aus Texten“, denn sie macht neugierig wie alles, was nicht ohne weiteres zugänglich ist. |
Der Ablauf des Französischunterrichts ähnelt dem des Englischen und ist somit dem Schüler vertraut.
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– Wenn der Grammatikunterricht in Klasse 5 eher auf Desinteresse oder Widerwillen gestoßen ist, ist von Latein eher abzuraten. |
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